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5 Tipps für effizientes Arbeiten im Homeoffice

Tag für Tag in den eigenen vier Wänden produktiv zu bleiben, ist gar nicht so einfach. Wir verraten, warum Struktur so wichtig ist und wie Sie sich nicht unnötig ablenken lassen.

Von zu Hause arbeiten, am besten noch im Schlafanzug oder gar mit der Kaffeetasse in der Hand im Bett – was vor ein paar Monaten noch wie Wunschdenken klang, ist für viele aktuell Realität. Das Coronavirus bringt uns dazu, den Schreibtisch im Büro durch den heimischen Esstisch einzutauschen. Doch was tun, wenn einem der klar strukturierte Büroalltag fehlt, man an Produktivität einbüßt und es einfach zu verlockend ist, sich vom Wäsche waschen, Blumen gießen und Aufräumen ablenken zu lassen? Wir haben fünf Tipps für Sie, wie es auch im Homeoffice mit dem Arbeiten klappt.

1. Arbeitsplatz einrichten

Richten Sie sich, wenn möglich, einen Platz zum Arbeiten ein. Im Bett liegend oder auf der Couch sitzend zu arbeiten mag zwar gut klingen, ist aber nicht optimal für die Konzentration. Räumen Sie sich lieber den Esstisch frei, breiten Sie sich mit Laptop, Notizheft und allem, was Sie sonst noch zum Arbeiten brauchen, darauf aus.

Das Gute daran, den Esstisch zu nutzen: Spätestens, wenn es Abendessen gibt, sind Sie gezwungen, wirklich Feierabend zu machen. Räume Sie dann Ihre ganzen Utensilien weg – am besten irgendwohin, wo Sie sie nicht mehr sehen können – und machen Sie richtig Feierabend. Denn auch, wer von zu Hause arbeitet, muss irgendwann abschalten!

2. Aufs Arbeiten einstimmen

Klar ist es verlockend, einfach den ganzen Tag im Schlafanzug zu verbringen. Das führt aber auch dazu, dass Sie weniger produktiv arbeiten. Starten Sie (fast) so in den Tag, wie Sie es normalerweise tun: mit einer Dusche, Frühstück und einem Outfit, das eben nicht der Schlafanzug ist.

Manchen hilft es, sich ganz normal so fertig zu machen, als würden sie tatsächlich ins Büro gehen. Es reicht aber schon, einfach nur eine bequeme Hose und einen ordentlichen Pulli anzuziehen, statt wie sonst gestylt und frisiert ins Büro zu gehen. Hauptsache, Sie haben das Gefühl, richtig in den Tag gestartet zu sein.

3. Arbeitstag strukturieren

Im Homeoffice fehlt nicht nur der Chef, der im wahrsten Sinne des Wortes ein Auge darauf hat, wie Sie mit Ihrer Arbeit vorankommen. Auch die Kollegen, mit denen Sie sonst Mittagspause machen, sind weit entfernt. Deswegen ist es besonders wichtig, dass Sie sich selbst einen Plan erstellen, um Ihren Tag zu strukturieren. Tragen Sie sich all Ihre Termine in den Kalender ein – inklusive Mittagspause und einem kleinen Spaziergang am Nachmittag. Wenn Sie nebenbei noch die Wäsche erledigen wollen: Machen Sie das ruhig! Achten Sie aber darauf, dass Sie nicht plötzlich noch anfangen, das Bad zu putzen. Nehmen Sie sich wirklich nur zehn Minuten Zeit, um die Wäsche zu sortieren und in die Maschine zu legen. Auch hilfreich: Schreiben Sie sich morgens eine Liste aller To-dos, die Sie an dem Tag erledigen möchten. Gehen Sie dabei nicht zu ambitioniert vor, da das letztlich nur für Frust am Abend sorgt. Überlegen Sie sich stattdessen genau, was heute unbedingt erledigt werden muss, und was Sie realistisch gesehen außerdem noch schaffen können. Falls Sie das Gefühl haben, einfach nicht produktiv genug zu sein: Mit digitalen Helfern wie Toggl oder Papierkram können Sie nachverfolgen, wie viel Sie tatsächlich gearbeitet haben.

4. Pausen machen

Eine Schwierigkeit im Homeoffice: Vielen fällt das Abschalten schwer. Mit Laptop und VPN-Zugang könnten Sie theoretisch immer und fast überall arbeiten – sollten Sie aber nicht. Halten Sie sich an die Pausenzeiten, die Sie sich im Rahmen Ihrer Tagesplanung festgelegt haben!

Schalten Sie den Laptop aus, gehen Sie eine Runde um den Block, machen Sie ein paar Yogaübungen oder legen Sie die Wäsche zusammen. Sie können Ihre Pause auch dazu nutzen, andere zu unterstützen, zum Beispiel indem Sie sich als bei Plushelden registrieren. Hauptsache, Sie denken für ein paar Minuten nicht an die Arbeit.

Versuchen Sie auch, abends wirklich Feierabend zu machen und zu einem vorher festgelegten Zeitpunkt den Laptop zuzuklappen.

5. Viel kommunizieren

Was im Büro auf Zuruf geschehen kann, verlagert sich im Homeoffice auf Skype oder Slack. Da beim Schreiben schnell Missverständnisse entstehen können, greifen Sie lieber zum Telefon, wenn etwas unklar ist. Hilfreich ist es zudem, mit einem Kollegen oder dem ganzen Team feste Uhrzeiten zum Telefonieren zu vereinbaren, entweder täglich oder wöchentlich. Kommunizieren Sie außerdem möglichst transparent: Signalisieren Sie Ihren Kollegen mit einer kurzen Nachricht, dass Sie am Arbeitsplatz sitzen, in einem Meeting sind oder eine Mittagspause einlegen.

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